Lebensbildung Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Fachkräfte sichern!

Über die Landesinitiative zur Fachkräftesicherung informiert eine neue Broschüre des Arbeitsministeriums. Die Publikation gibt einen Überblick über die Aktivitäten und stellt erfolgreiche Projekte vor, die bereits ihre Arbeit aufgenommen haben. Die Herausforderung der Fachkräftesicherung lässt sich nur gemeinsam mit den Sozialpartnern meistern. Führende Vertreter aus Wirtschaft und Politik ziehen in Interviews eine erste Zwischenbilanz und zeigen Schwerpunkte für weiteres Handeln auf. Mit der Landesinitiative stellt sich die Landesregierung einer zentralen Zukunftsaufgabe und unterstützt präventiv die nachhaltige Sicherung von Fachkräften. Schon jetzt sind erste Engpässe zu verzeichnen und es bedarf gemeinsamer Anstrengungen, um für den zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel gewappnet zu sein.

Fachkräfte sichern! Landesinitiative zur Fachkräftesicherung - Nordrhein-Westfalen handelt.

Kanzlerin Merkel will Rückkehr-Recht für Eltern in die Vollzeit

Das Recht auf Teilzeitarbeit haben junge Eltern. Nur wird es für viele schwierig, wieder einen Vollzeitjob zu bekommen, wenn die Kinder größter sind. Kanzlerin Merkel fordert nun ein entsprechendes Gesetz zugunsten der Eltern.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich dafür ausgesprochen, jungen Eltern in Teilzeit ein gesetzliches Recht zu geben, später wieder Vollzeit zu arbeiten. „Hier werden wir mit Sicherheit einiges weiter auch gesetzlich regeln müssen", sagte Merkel am Dienstag auf dem zweiten Demografie-Gipfel der Bundesregierung in Berlin.

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Großstädte in NRW wollen mit neuen Angeboten um berufstätige Eltern werben

18 Städte in NRW haben sich dem bundesweiten Bündnis „Neue Zeiten für Familie" angeschlossen. Mit neuen Konzepten wollen sie um berufstätige Eltern werben. Durch besser abgestimmte kommunale Angebote sollen Familien vom täglichen Zeitdruck entlastet werden.

Die Großstädte an Rhein und Ruhr wollen Familien durch besser abgestimmte kommunale Angebote vom täglichen Zeitdruck entlasten. Öffnungszeiten von Schulen und Kitas, Ämtern und Praxen sollen künftig besser mit den Arbeitszeiten im Beruf zu­sammenpassen. Nahverkehr und Freizeitangebote sollen stärker auf die zeitlichen Bedürfnisse von Familien reagieren.

18 große Städte aus NRW haben sich bislang dem bundesweiten Bündnis „Neue Zeiten für Familie" angeschlossen. „Wir müssen für Familien verlässlicher werden", so der Initiator, Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp. Das Städte-Netzwerk, das beim Demografiegipfel der Bundesregierung vorgestellt wurde, ist eine Antwort auf den Wettbewerb der Kommunen um zahlungskräftige Doppelverdiener-Paare, um Fachkräfte, aber auch um Familien, in denen Alte privat gepflegt werden.

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Lohmar: Elternstart NRW

In Kooperation mit dem Familienbüro Lohmar und den "Frühen Hilfen für Familien in Lohmar" lädt Sie das Familienbildungswerk des DRK Kreisverband Rhein-Sieg e.V. zu zwei neuen Kursen "Elternstart NRW" in Lohmar ein.

"Elternstart NRW" richtet sich an Mütter und Väter mit einem Kind im ersten Lebensjahr. Beide Elternteile können einmalig und kostenfrei an fünf Treffen, jeweils 90 Minuten, teilnehmen. In einer kleinen Gruppe mit anderen Eltern können Themen und Fragen rund um die Entwicklung des Babys eingebracht werden. Ein Erfahrungsaustausch zwischen den Eltern fördert die Sicherheit in der neuen Elternrolle und die Teilnehmer erfahren, was das Kind gerade braucht. Die Treffen werden von einer pädagogischen Fachkraft begleitet.

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Deutschland fehlt Familienpolitik aus einem Guss

Viel Geld fließt in Deutschland in die Familienförderung. Elterngeld, Krippenoffensive oder Kindergelderhöhungen haben jedoch nichts daran geändert, dass hierzulande weniger junge Menschen als in den meisten anderen Staaten Lust auf Nachwuchs haben - und viel mehr ihre Kinderwünsche niemals verwirklichen. Wer doch eine Familie gründet, belässt es häufig bei einem Sprössling.

Und anders als in Frankreich oder in den USA sind Großfamilien bei uns nur noch eine Randerscheinung. Seit Jahren debattiert das Land darüber, ob die niedrige Geburtenrate die Folge einer falschen Familienpolitik ist. Es gebe zu viel monetäre Leistungen, aber zu wenig gute Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur, lautet die Klage, die heutzutage auch im bürgerlichen Lager oft zu hören ist.

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Teilzeitchefs - in Europas Führungsetagen selten

Deutschland liegt mit 5 Prozent im Mittelfeld, die Niederlande mit 12 Prozent an der Spitze

Doppelspitzen, Topsharing oder Tandem-Führung - neue Arbeitszeitmodelle im Management werden in den Medien häufig diskutiert. Die Realität sieht anders aus: Nur wenige Chefs und Chefinnen in Europa reduzieren ihre Arbeitszeit. Dies geht aus einer Studie über Management und Teilzeitarbeit von Lena Hipp und Stefan Stuth vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) hervor.

Der Vergleich von 19 Ländern zeigt: Innerhalb Europas und innerhalb der Branchen gibt es große Unterschiede. In einigen Ländern sind Führungskräfte eher in der Lage, ihre Teilzeitwünsche zu realisieren als in anderen. Während in Deutschland nur 5 Prozent aller Managerinnen und Manager in Teilzeit, d.h. weniger als 30 Stunden pro Woche arbeiten, sind es in Großbritannien 8 und in den Niederlanden 12 Prozent. „Manager reduzieren eher in den Ländern ihre Arbeitszeit, in denen Teilzeiterwerbstätigkeit von Beschäftigten ohnehin weitverbreitet ist", erklären Lena Hipp und Stefan Stuth.

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Zahl erschöpfter und kranker Eltern wächst - Ausgebrannte Eltern

Im vergangenen Jahr haben sich 11 518 Mütter (und Väter) aus Nordrhein-Westfalen einer Kur unterzogen. Das ist deutlich mehr als im Vorjahr. Allein in der Diözese Münster stieg die Zahl der bewilligten Kuren für erschöpfte Eltern um 25 Prozent. Grund für den Anstieg sind laut Caritas nicht eine gestiegene Zahl von Anträgen, sondern eine Vereinbarung zwischen Krankenkassen und Wohlfahrtsverbände.Durch die verfügten die Krankenkassen nun über eine Richtschnur, mit der sie „objektiv über die Notwendigkeit einer Kur entscheiden" könnten, wie Annette Uentrup vom Diözesanverband Münster erklärt.

Nach ihren Worten hätten einzelne Krankenkassen früher nach internen Vorgaben entschieden, ob sie einer Mutter eine Kur genehmigen oder nicht. In NRW haben sich 2012 über 25 400 Mütter und 610 Väter so erschöpft gefühlt, dass sie in eine Beratungsstelle des Müttergenesungswerkes gekommen sind.

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Die erste faire Kita in NRW

Das Netzwerk „Faire Metropole Ruhr" zeichnete die Villa Kunterbunt aus

Ehrfürchtig hockten die Kinder der Villa Kunterbunt auf ihren Stühlchen. Ein ganz besonderer Gast hatte sich für den Morgenkreis angekündigt: „der König von Dinslaken", so die Kinder, gab sich die Ehre. Denn es gab etwas zu feiern: Das Netzwerk „Faire Metropole Ruhr" hat die Elterninitiative „Villa Kunterbunt" als erste „Faire Kita" in NRW ausgezeichnet. Zum Pilotprojekt gratulierte Michael Heidinger, Bürgermeister der Fair Trade-Stadt Dinslaken gern.

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Generationenfreundliche Betriebe

Mit dem Markenzeichen "Generationenfreundlicher Betrieb - Service + Komfort" können sich ab sofort deutschlandweit Handwerksbetriebe, insbesondere in den Bau- und Ausbaugewerken, auszeichnen lassen. Voraussetzung ist, dass sie eine spezielle Schulung durchlaufen und entsprechende Beratungskompetenz nachweisen können. Das neue Markenzeichen wurde am 17. April vom Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lutz Stroppe, und dem Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Karl-Sebastian Schulte, in Berlin vorgestellt.

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Netzwerk W - Unternehmen gewinnen

„Wiedereinstiegs- und Vereinbarkeitsprogramme sind für Unternehmen strategisch entscheidende Erfolgsfaktoren. Das ist Chefsache und kein Sozial-Klimbim."

Jutta Rump ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Ludwigshafen und gilt als eine der führenden Expertinnen für Personalmanagement. In der Bundesinitiative „Neue Qualität der Arbeit" (INQA) ist sie als Botschafterin für das Thema Chancengleichheit und Diversity aktiv. Auf der Veranstaltung zur Fachkräftesicherung des Netzwerk W Rhein-Erft-Kreis referierte sie zum demografischen Wandel und der zentralen Bedeutung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wie wird der Fachkräftemangel die Arbeitswelt und Unternehmenskultur verändern - ein Interview mit Prof. Jutta Rump.

UnternehmensCheck - Erfolgsfaktor Familie

Mit dem UnternehmensCheck „Erfolgsfaktor Familie" können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihre familienbewusste Unternehmensführung überprüfen und weiterentwickeln. Dazu werden diejenigen einbezogen, die im Rahmen des UnternehmensChecks „Erfolgsfaktor Familie" nicht nur als Nutznießer, sondern auch als Mitgestaltende einer familienbewussten Personalpolitik verstanden werden: die Beschäftigten.
Die Bewerbungsphase für den UnternehmensCheck läuft bis zum 6. Mai 2013.

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Vereinbarkeit Kinder und Beruf - Vereinbarkeit Pflege und Beruf...

.....heißt eine interessante Veranstaltungsreihe, zu der das Schwerter Bündnis für Familie gemeinsam mit anderen Partnerinnen und Partner vom 25. April bis 31. Mai 2013 an verschiedenen Orten hier in Schwerte einlädt.

Über alle politischen und gesellschaftlichen Gruppierungen hinweg nimmt Familie einen hohen Stellenwert ein. Das ist auch richtig so, denn Menschen leben und erleben Familie vor Ort, in den Städten, den Kreisen und den Gemeinden. Hier fallen die Entscheidungen für oder gegen das Familienleben und hier müssen Familien die kleinen und großen Probleme des Alltags bewältigen.

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Familien im Fokus der Politik

Im Land Nordrhein-Westfalen soll es eine Auszeichnung für familienfreundliche Betriebe geben.

Das ist die Forderung des Landeselternrates. Sebastian Hruby vom Jugendamtselternbeirat Bad Oeynhausen und Dr. Carmen Riechmann vom Stadtelternrat Minden brachten die Idee zur Vollversammlung der Elternversammlung in die Landeshauptstadt mit.

Bei der Sitzung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen diskutierten mehr als 50 Elternvertretungen mit Dr. Markus Warnke, der für den Ausbau der Betreuungsplätze für unter Dreijährige (U3) in leitender Funktion zuständig ist.

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Halbe Stelle, voller Einsatz

Modelle wie Job-Sharing werden bei Führungskräften oft noch skeptisch gesehen. Doch sie machen Schule - weil sie funktionieren.

Was für viele Beschäftigte undenkbar wäre, ist für Janice Kwiatkowski ganz normal. Die Berlinerin leitet die Abteilung Technische Beratung und Support beim Softwarehersteller Projektron - in Teilzeit. „Ich arbeite 25 Stunden pro Woche und komme meist an fünf Tagen für fünf Stunden ins Büro", erzählt sie. „Aber ich kann auch im Home Office arbeiten und abends oder am Wochenende E-Mails beantworten". Ihre Kollegin Patricia Rezic, verantwortlich für Personal und Controlling, hat sich für eine Vier-Tage-Woche mit je sechs Arbeitsstunden entschieden, weil es besser zu ihren familiären Bedürfnissen passt.

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Ministerin Schäfer: Etappenziel beim U3-Ausbau erreicht

Als erfolgreiches Ergebnis einer beispielhaften Aufholjagd bezeichnete Familienministerin Ute Schäfer heute in Düsseldorf die aktuellen Zahlen zum U3-Ausbau für das nächste Kindergartenjahr 2013/2014. 144.883 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren stehen im nächsten Kindergartenjahr in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung: 106.567 in Kindertageseinrichtungen und 38.316 in der Kindertagespflege. Das entspricht einer Versorgungsquote von rund 33 Prozent. Bezogen auf die ein- und zweijährigen Kinder - also die Kinder, die ab dem 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben - beträgt die Versorgungsquote sogar 49,2 Prozent. Jedes einzelne Jugendamt hatte dem Familienministerium die Daten bis zum 15. März gemeldet.

"Unser Ziel, den für Nordrhein-Westfalen vom Deutschen Jugendinstitut prognostizierten Bedarf von rund 144.000 U3-Plätzen im nächsten Kindergartenjahr zu decken, war mehr als ehrgeizig. Heute können wir sagen: Wir haben es erreicht. Innerhalb eines Jahres haben wir 27.804 zusätzliche Plätze für Kleinkinder geschaffen. Ohne das beispiellose Engagement der Kommunen und Träger wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Sie haben alle ein ganz klares Zeichen für die Kleinkinderbetreuung und damit für die Unterstützung der Familien in ihren Gemeinden, Städten und Kreisen gesetzt. Das verdient wirkliche Anerkennung", sagte Schäfer.

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Familienfreundlichkeit mehr als nur ein Wettbewerbsvorteil

Familienfreundliche Personalpolitik wird für immer mehr Unternehmen zu einem Erfolgsfaktor im Wettbewerb um Fachkräfte. Um zu diesem Thema einige aktuelle Schwerpunkte und neue aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und erprobte Ansätze aus dem gesamten Münsterland vorzustellen, hatten die Wirtschaftsförderungen der Kreise Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie das Netzwerk Westmünsterland e.V. für den Kreis Borken zum Regionalkongress Münsterland am 11. März 2013 in die Burg Vischering in Lüdinghausen eingeladen.

Die mit 140 Teilnehmenden gut besuchte Regionalveranstaltung der Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW fand am 11. März 2013 statt und stand unter dem Motto „Familienfreundlichkeit - mehr als nur ein Wettbewerbsvorteil". Als Referentinnen und Referenten sprachen Konrad Püning, Landrat des Kreis Coesfeld, Staatssekretär Bernd Neuendorf aus dem Familienministerium des Landes NRW, Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen sowie Bernard Wigger und Birgit Saborwoski vom „Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungssozietät Döcker, Wigger, Lührmann" aus Rheine. Das Unternehmen erhielt im Jahr 2012 die Auszeichnung als „Familienfreundlichstes Unternehmen Deutschlands". In seiner Rede unterstrich Staatssekretär Bernd Neuendorf die wichtige Rolle der Unternehmen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in NRW und stellte den Anwesenden Struktur und Ziele der Aktionsplattform vor. Für die Landesregierung bilde die Familienpolitik einen wichtigen Schwerpunkt, so Neuendorf. Familie und Arbeit sollten nicht länger als Gegensatz gesehen werden, stattdessen müsse es ein klares betriebliches Ziel sein, die Anforderungen verschiedener Lebensbereiche angemessen auszugleichen.

Staatssekretär

Staatssekretär Bernd Neuendorf aus dem Familienministerium des Landes NRW

Prof. Dr. Jutta Rump wies in ihrem Vortrag darauf hin, dass Deutschland altere und schrumpfe, und beschrieb den daraus erwachsenden dringenden Handlungsbedarf für die Unternehmen. So müssten diese sich beispielsweise auf Fachkräftemangel, Alterung der Belegschaften, Verlängerung der Lebensarbeitszeit und auf einen sinkenden Anteil der jüngeren Arbeitnehmer einstellen. Die jungen Abeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sogenannte Generation Y akzeptiere zudem nicht mehr eine ausdrückliche Dominanz beruflicher Belange in ihrem Leben, sie wolle beides: Karriere und Kinder. Zahlreiche, praktische Beispiele aus dem gesamten Münsterland, unter anderem zu den Themen „Unternehmenskommunikation", „Pflege und Arbeit" und „Flexibilität der Arbeit", zeigten, wie kreativ und engagiert sich Unternehmen bereits mit den anstehenden Herausforderungen im Bereich Familie und Beruf auseinandersetzen.

Geschäftsstelle Familie@Beruf.NRW beim kompetenzz.

Im November 2010 hat die Familienministerin von Nordrhein-Westfalen, Ute Schäfer die Aktionsplattform „Familie@Beruf.NRW" gestartet. Seit Januar 2013 hat das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit (kompetenzz.) unter Leitung von Dr. Kerstin Weißenstein die Geschäfts- und Servicestelle übernommen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch Frau Prof. Barbara Schwarze, Professorin für Gender und Diversity Studies und Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit.

Die neue Geschäftsstelle setzt sich dafür ein, die Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW zu einer lebendigen, informativen Mitmachplattform zu gestalten, die durch ihre Netzwerkarbeit, Praxismodelle, Studien und Erfahrungen das Engagement für eine moderne Personalpolitik für Familien in Nordrhein Westfalen unterstützt. Das Kompetenzzentrum wird die Erfahrungen der erfolgreichen Projektarbeit sowie umfangreiche Kontakte zu regionalen und überregionalen Netzwerken in die Arbeit der Geschäftsstelle einbringen.

Akteurinnen und Akteure aus Unternehmen, Kommunen, Hochschulen und Organisationen aus Nordrhein-Westfalen haben sich für die Mitarbeit bei Familie@Beruf.NRW entschieden, um Projekte und Initiativen zu aktuellen Themen zu entwickeln. Dies betrifft unter anderem das Engagement von Unternehmen für Kinderbetreuungsmöglichkeiten, für die familienbewusste Führung, für mehr Väter in Teilzeit, für familiennahe Dienstleistungen oder für eine bessere Work-Life-Balance.
Interessierte Mitwirkende sind eingeladen, an den Aktivitäten teilzunehmen!

Mitarbeiterinnen

Das Team der neuen Geschäftsstelle: Martina Köppke, Prof. Barbara Schwarze, Dr. Kerstin Weißenstein, Izabela Bukowska , (von links nach rechts)

Bundesweite Fragebogenaktion in den Betrieben

Die IG Metall führt im Februar und März eine bundesweite Befragung durch.  Vor der Bundestagswahl werden die Informationen gebündelt und zu einem Forderungskatalog an die Politik zusammengefasst.

Um was geht es? Gefragt wird nach den individuellen Erfahrungen bei den Arbeits- und Leistungsbedingungen in den Betrieben, dem demografischen Wandel, der Altersvorsorge, den beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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