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Schritt 1: Leitfaden für den Pflegefall

Schritt 1

Angesichts der demografischen Entwicklungen in Deutschland wird die Vereinbarkeit von Pflegeaufgaben mit einer beruflichen Tätigkeit in den nächsten Jahren für einen zunehmenden Teil der Erwerbstätigen an Bedeutung gewinnen.

Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, praxisorientierte Handlungsansätze für eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu entwickeln.

Die Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW bietet für Ihr Unternehmen die Möglichkeit, einen individualisierten Leitfaden für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu erstellen, der Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Angehörigenpflege unterstützt.

Schritt 2: Checkliste – So geht's!

Herzlich willkommen bei der Erstellung Ihres Leitfadens für den Pflegefall!

Schritt 2

Mit diesem Online-Tool bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in wenigen Schritten einen individualisierten Leitfaden für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Ihrer Mitarbeitenden zu erstellen.

Bei der Erstellung können Sie auf ausformulierte Textvorschläge und obligatorische Leitfadenpunkte zurückgreifen, die die Gestaltung des Leitfadens vereinfachen. Falls Sie einen Textvorschlag anpassen oder ergänzen möchten, haben Sie jederzeit die Möglichkeit diesen durch einen neuen Text zu überschreiben oder abzuändern. Darüber hinaus haben Sie genügend Freiraum für die Eingabe unternehmensspezifischer Maßnahmen und Kontaktdaten.

Am Ende erwartet Sie ein vollständig individualisierter Leitfaden mit Tipps und Anregungen für Ihre Mitarbeitenden, den Sie als PDF-Dokument speichern, drucken und Ihren Mitarbeitenden zukommen lassen können.

Ihr Vertrauen ist uns wichtig! Daher werden all Ihre Eingaben nach Erstelllung des Leitfadens gelöscht. Weiterhin möchten wir Ihnen jederzeit Rede und Antwort bezüglich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten stehen.

Wenn Sie Fragen haben oder wenn Sie zu einem Punkt vertiefte Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an die Servicestelle der Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW.

Schritt 3: Checkliste – Seite 1 Ihres Leitfadens

Schritt 3

Allgemeine Leitfadenpunkte:

Sie kommen nun zu den Eingaben für die erste Seite Ihres Leitfadens.

Hierbei haben Sie die Möglichkeit, Ihren Mitarbeitenden allgemeine Hinweise und Tipps für den Pflegefall mit auf den Weg zu geben.

Schritt 4: Checkliste – Ihr Vorwort

Sie können in dem Vorwort der Checkliste Ihren Mitarbeitenden deutlich machen, dass Ihrem Unternehmen die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein wichtiges Anliegen ist. Dazu können Sie entweder den Textvorschlag übernehmen oder einen neuen Text verfassen.

Ihr Text kann eine maximale Länge von 1200 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.

Schritt 5: Checkliste – obligatorische Leitfadenpunkte

Folgende vorformulierte Tipps und Anregungen werden in Ihre Checkliste übernommen:
Schon bevor eine Form der Hilfebedürftigkeit eintritt können Sie Vorsorge treffen:
  • Angehörige sind nicht automatisch Bevollmächtigte. Wenn es die gesundheitliche Verfassung der erkrankten Person gestattet, lassen Sie Vollmachten ausstellen.
  • Es gibt verschiedene Arten von Vollmachten, wobei die Vorsorgevollmacht die wichtigste ist. Ein Muster für die Vorsorgevollmacht finden Sie auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums. Kostenlose Beratung bieten beispielsweise örtliche Betreuungsvereine, kostenpflichtige wird von Notarinnen und Notaren sowie von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten erbracht. Es kann hilfreich sein, mehrere Exemplare der Vollmacht an verschiedenen Stellen oder bei verschiedenen Angehörigen zu hinterlegen.
Suchen Sie das Gespräch mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt und/oder dem Sozialdienst des Krankenhauses und informieren Sie sich über…
  • … Art und Dauer der Erkrankung und Entlassungstermin nach Krankenhausaufenthalt.
  • …mögliche (kurz-, mittel-, langfristige) Folgen der Erkrankung.
  • …kurzfristig notwendige Heil-/Hilfsmittel.
  • …die Empfehlung hinsichtlich häuslicher Pflege, Betreuung und Versorgung.
  • …eine Anschlussheilbehandlung oder Reha-Maßnahmen.
  • …Fristen und Anmeldeprozeduren.
  • …gegenseitige Beeinflussungen der Medikamente; lassen Sie in der Apotheke die Medikamentengabe analysieren.

Schritt 6: Checkliste – obligatorische Leitfadenpunkte

In der Gemeinde können Sie von verschiedenen Stellen Unterstützung erhalten.
  • Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung, auch bei sich zu Hause. Nehmen Sie am besten die Pflegeberatung in der Wohnung der pflegebedürftigen Person wahr. Kontaktieren Sie dafür den Pflegestützpunkt oder die Pflegeberatenden der Pflegedienste, der Krankenversicherung oder der Kommune.
  • Wenn Sie finanzielle Hilfen benötigen, wenden Sie sich an das Sozialamt am Wohnort der pflegebedürftigen Person. Dort erhalten Sie Beratung und Unterstützung hinsichtlich des Anspruchs auf Grundsicherung oder Hilfe zur Pflege, Wohngeld und Schwerbehindertenangelegenheiten.
Erkundigen Sie sich nach…
  • … einer Pflegestufe! Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass ein Antrag auf Einordnung der erkrankten Person in eine Pflegestufe durch den Sozialdienst gestellt ist oder stellen Sie ihn selber (bei der Krankenkasse/Pflegekasse). Bereiten Sie sich und die erkrankte Person in einem Gespräch auf die Begutachtung vor. Lassen Sie sich das Gutachten auch bei Ablehnung einer Pflegestufe zuschicken und prüfen Sie es sorgfältig. Auch bei Ablehnung einer Pflegestufe gibt es Möglichkeiten der Unterstützung, wie z.B. zusätzliche Betreuungsleistungen oder Hilfe zur Pflege. Lassen Sie sich deshalb über Leistungen informieren, die über die Pflegestufen hinausgehen. Pflegestützpunkte, Pflegedienste oder Pflegeberater der Krankenversicherung oder der Kommune sind geeignete Ansprechpartner.
  • … einem Pflegetagebuch (erhältlich bei der zuständigen Kranken-/ Pflegekasse) und führen Sie dieses zur Vorbereitung der Pflegeeinstufung durch den Medizinischen Dienst.
  • … Kostenübernahme für benötigte Hilfsmittel (z.B. Rollstuhl) oder Umbaumaßnahmen (z.B. im Badezimmer). Bei Umbaumaßnahmen kann Sie die Wohnraumberatung der Kommune unterstützen. Bedenken Sie, dass die Hilfsmittel/Umbaumaßnahmen erst verordnet und genehmigt werden müssen, bevor Sie beispielsweise den Rollstuhl oder die Handwerker/innen bestellen. Ansonsten werden Ihnen die Kosten nicht erstattet/bezuschusst.
  • … den Voraussetzungen und Hilfe bei der Beantragung für den Bezug einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsrente beim Rentenversicherungsamt der Kommune (Wohnort der zu pflegenden Person).
  • … den Möglichkeiten, eine gesetzliche Pflegezeit in Anspruch zu nehmen.
  • … individueller Versorgungsberatung, Verhinderungspflege, Tages- und Kurzzeitpflege, ambulanten Unterstützungsmöglichkeiten, alternativen Wohnformen und Wohngemeinschaften.

Schritt 7: Checkliste – Der unternehmensspezifische Teil Ihres Leitfadens

Schritt 3

Unternehmensspezifische Leitfadenpunkte

Sie kommen nun zu den Eingaben für den zweiten Teil Ihres Leitfadens.

Hierbei bitten wir Sie, unternehmensspezifische Hinweise und Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu geben.

Schritt 8: Checkliste – Mitteilung an Ihre Mitarbeitenden

Im Einleitungstext können Sie die Rolle Ihres Unternehmens bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erläutern. Dazu können Sie entweder den Textvorschlag übernehmen oder einen neuen Text verfassen.

Ihr Text kann eine maximale Länge von 1200 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.

Schritt 9: Checkliste – obligatorische Leitfadenpunkte

Folgende vorformulierte Tipps und Anregungen werden in Ihre Checkliste übernommen:
Gehen Sie offen mit Ihrer Pflegetätigkeit um!
  • Suchen Sie – lieber zu früh als zu spät – das Gespräch mit Ihren Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sowie der Personalabteilung und schildern Sie uns Ihre Situation – von zeitlichen Problemen, speziellen Terminen bis hin zu zusätzliche Anforderungen im Privatleben.
  • Treffen Sie bei Terminschwierigkeiten frühzeitig Absprachen mit Kolleginnen und Kollegen und Ihren Vorgesetzten.
  • Suchen Sie gemeinsam mit den Ansprechpersonen in unserem Hause nach Unterstützungsmöglichkeiten.
Es gibt viele Möglichkeiten, die Pflege zu Hause zu gestalten, auch ohne die Berufstätigkeit aufzugeben!
  • Organisieren Sie die Pflege möglichst mit vielen Unterstützern: Pflege gelingt am besten, wenn sie auf mehreren Schultern ruht!
  • Lassen Sie sich ggf. durch einen ambulanten Pflegedienst und/oder durch eine Haushaltshilfe unterstützen.
  • Informieren Sie sich über Möglichkeiten einer gut erreichbaren Tagespflegeeinrichtung/Wohngemeinschaften.
  • Nehmen Sie die zahlreichen Unterstützungsleistungen wahr (z.B. Pflegegeld, Pflegesachleistungen, technische Hilfsmittel, Pflegekurs, Wohnungsanpassung, Hauswirtschaftliche Hilfen, Mahlzeitendienst, Hausnotrufgeräte, Nachtpflege, Kurzzeitpflege, Ersatz-/Verhinderungspflege).

Schritt 10: Checkliste – Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Bitte ergänzen Sie die Checkliste durch die familienbewussten Personalmaßnahmen, mit denen Ihr Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützt.
Mit folgenden Angeboten möchten wir Sie bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützen. Sprechen Sie uns darauf an!

Schritt 11: Checkliste – Ihre Ansprechpartner/innen

Bitte vervollständigen Sie Ihren Leitfaden mit den Kontaktdaten betrieblicher Ansprechpersonen, die Ihren Mitarbeitenden bei Fragen zur Vereinbarkeit zur Seite stehen.
Ihre Ansprechperson(en) in unserem Hause:

Schritt 12: Checkliste – Ihr Schlusswort

Sie können in dem Schlusswort der Checkliste einige ermunternde Worte an Ihre Mitarbeitenden richten. Dazu können Sie entweder den Textvorschlag übernehmen oder einen neuen Text verfassen.

Ihr Text kann eine maximale Länge von 1200 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.

Schritt 13: Checkliste – Unternehmensangaben

Bitte geben Sie hier, zur Individualisierung des Leitfadens, Ihre Kontaktdaten ein.

Ihre Kontaktdaten können eine maximale Länge von 260 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.

Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmenslogo auf dem Leitfaden erscheinen zu lassen. Klicken Sie dazu auf "durchsuchen" und wählen Sie eine JPG-Datei zum upload aus.